Der Zeitplan davor: was wann erledigt sein sollte
Der Umzugstag selbst dauert einige Stunden. Entschieden wird er in den Wochen davor – vor allem dort, wo Fristen von aussen vorgegeben sind und sich nicht verkürzen lassen.
Acht bis zwölf Wochen vorher ist der richtige Zeitpunkt für Offerten, besonders bei Terminen am Monatsende. Wer später anfragt, hat weniger Auswahl und stösst häufiger auf Firmen, die eine Anzahlung verlangen, weil die Planung kurzfristig wird.
Vier bis sechs Wochen vorher steht idealerweise der Auftrag. Jetzt lohnt sich der Blick auf alles, was mit Behörden zu tun hat: Eine Parkplatzreservation vor dem Haus muss bei der Gemeinde beantragt werden, und die Vorlaufzeiten unterscheiden sich von Ort zu Ort erheblich.
Zwei Wochen vorher beginnt das Packen dessen, was nicht täglich gebraucht wird. Wer Kartons selbst packt, sollte hier anfangen – nicht, weil es so lange dauert, sondern weil die letzten Tage erfahrungsgemäss voll sind.
In der Woche davor werden Abmachungen bestätigt: Termin, Uhrzeit, Ansprechperson, Zugang zu beiden Adressen, Parkmöglichkeit für das Fahrzeug. Ein kurzer Anruf verhindert die meisten Überraschungen am Morgen.
Je nach Gemeinde kann die Bewilligung für den Halteplatz mehrere Werktage brauchen. Wer sie zu spät beantragt, steht am Umzugstag ohne reservierte Fläche da und zahlt die längeren Tragewege über die Stundenabrechnung mit.